Die Kommunalwahl im Mai 2019 wirft ihre Schatten voraus.
Die Stromberger SPD nominiert ihre Kandidaten für die Stadtratswahl.
Bei der Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereins Stromberg in der Deutschen – Michel – Halle wurden alle 15
Kandidatinnen und Kandidaten der Vorschlagsliste einstimmig auf den Plätzen bestätigt.
Zu Beginn der Mitgliederversammlung berichtet der langjährige Fraktionsvorsitzende Gerhard Keuser über die Arbeit
der SPD-Stadtratsfraktion. Diese sei als Opposition nicht immer einfach gewesen. Der angespannten Finanzlage der
Stadt ist es geschuldet, dass nur wenige Vorstellungen und Ideen realisierbar waren und manche Dinge nicht zum
Abschluss gebracht werden konnten. Die Fraktion hat zwar dem Verkauf von 2 Objekten, „Alte Schule“ Talstraße und
„Altes Kino“ Gerbereistraße, wegen der Finanzlage zugestimmt, den r Verkauf des „Alten VG-Gebäudes“ in der
Rathausstraße wegen dessen übergeordneter Bedeutung (Jungendtreff, Bücherei) aber verhindern können.
Der SPD-Ortsverein hat sich intensiv bemüht, eine/n Kandidaten/in für das Amt des Stadtbürgermeisters/in zu gewinnen.
Leider ist das nicht gelungen, so dass die SPD keine/n eigenen Kandidaten/in aufstellen wird.

In der Sitzung wurde die vielen Vorteile von Stromberg, als Rahmen für die kommunale Arbeit des neuen Stadtrates
betont. „Es gibt viele Gründe die für Stromberg sprechen. Die Kombination aus der naturnahen Lage, günstigen
Immobilienpreisen,einer Vollversorgung mit Bildungs- und Betreuungseinrichtungen und nicht zuletzt der
hervorragenden Verkehrsanbindung an das Rhein-Main-Gebiet machen Stromberg zu einem sehr attraktiven
Standort.“ so Peter Sykes, der zukünftig die SPD-Liste anführen wird. Der 36 jährige Vater von zwei Söhnen ist erst
vor 2 Jahren mit seiner Frau nach Stromberg gezogen. „Wir waren damals gleich von Stromberg begeistert und
haben beschlossen, hier Wurzeln zu schlagen.“ Sykes zeigt sich mit der Zusammensetzung der Kandidatenliste
zufrieden: „Wir haben eine bunte Liste aufgestellt: Neubürger neben Alteingesessenen, erfahrene Ratsmitglieder
neben Neulingen. Diese Vielfalt wird im Wahlkampf unsere Stärke sein!“ „Unsere Liste beweist, dass die SPD auch
für nicht parteigebundene Menschen attraktiv ist. Weiterhin habe man die Liste in einem Reißverschlussverfahren
abwechselnd mit Männern und Frauen besetzt“, so Sykes.
Im Anschluss stellten sich die Kandidaten vor. Wohnraum, soziale Gerechtigkeit, barrierefreie Stadt, Nahverkehr,
Senioren- und Bürgerbeteiligung, und der „Kampf gegen Rechts“ wurden immer wieder als Motivation für das
politische Engagement genannt. Insgesamt war eine positive Grund-und Aufbruchsstimmung zu spüren. Das
wurde auch in den Redebeiträgen deutlich. Peter Sykes, stellte im Anschluss an die Listenaufstellung die
Eckpunkte des neuen Wahlprogramms vor. Zusätzliches Bauland sowie eine Wiederbelebung der Innenstadt ist
ein Ziel der  Sozialdemokraten. Auch die Flexibilisierung der Öffnungszeiten von Krippe und Kindergarten ist
gerade für junge Familien ein wichtiger Faktor. Sykes betonte „Stromberg muss seine gute Infrastruktur erhalten
und weiter ausbauen, dazu gehöre der Erhalt von Einrichtungen wie des Bürgerbüros, der Stadtbücherei und des
Jugendcafés genauso wie Verbesserung der Parkplatzsituation, nicht nur am Schwimmbad“.
Petra Sinß schloss die Mitgliederversammlung mit einem Hinweis auf die im Wahlkampf anstehenden Veranstaltungen.
Anfange  werde die SPD mit einem Umwelttag zur Reinigung des Bachlaufs des Guldenbachs am 16. März.
Interessierte Bürger können sich per Mail für diese Aktion anmelden: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Die Liste:
Die neu gewählten Kandidatinnen und Kandidaten verteilen sich wie folgt auf die Plätze, dabei sind bei den
ersten fünf Plätzen Doppelbenennungen erfolgt:
1+2) Peter Sykes; 3+4) Alexandra Klein; 5+6) Peter Plewka 7+8) Gertrud Keuser; 9+10) Gerhard Keuser;
11) Birgit Breckheimer; 12) Gerhard Krüger 13) Maria Keck; 14) Klaus Reinicke; 15) Anna-Rosa Merten;
16) Dominic Müller; 17) Karl-Heinz Klein; 18) Jens Köhler; 19) Uwe Siefert; 20)  Gerhard Thieme